Überlegungen zum Fluchen

19. Mai 2022
18:30 Uhr
Luthers Elternhaus | Mansfeld

Veranstaltungsreihe "Museum nach Feierabend"

Schimpfen Lateiner anders als Deutsche?

Fluchen und Schimpfen sind ein unmittelbarer Ausdruck von Emotionen. Diese Art der Kommunikation existiert wohl in so gut wie allen Kulturen und Sprachen. Untersuchungen hierzu beschränken sich aber zumeist auf die Einzelsprache, und dies häufig auch eher aus einer populärwissenschaftlichen Perspektive.
Der Vortrag intendiert eine typologische Vergleichung des Lateinischen und Deutschen und zwar vor allem in der Zeit ihres unmittelbaren Kontakts – des Mittelalters.

Referentin:
Dr. Jessica Ammer, geboren 1987, studierte Klassischen Philologie und Germanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und  arbeitete zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin im „Referenzkorpus Frühneuhochdeutsch“ an der Altgermanistik der MLU.
Sie arbeitet gegenwärtig an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn am Lehrstuhl für die Geschichte der Deutschen Sprache und Sprachliche Variation sowie in der Forschungsstelle Rheinische Sprachforschung. 2019 wurde sie an der MLU Halle-Wittenberg promoviert. In ihrem derzeitigen Habilitationsprojekt beschäftigt sie sich mit der Sprachmischung in den Texten Notkers des Deutschen.


Die Teilnahme ist kostenfrei.
Um Anmeldung wird gebeten, per E-Mail an service@martinluther.de oder telefonisch unter 03491 4203171.

« zurück zur Übersicht