Welterbeprogramm der UNESCO

Was verbindet den Kölner Dom mit den Pyramiden von Gizeh, den Mont Saint-Michel mit dem Tadsch Mahal oder die Inkastadt Machu Picchu in Peru mit dem Ngorongoro-Krater in Tansania? Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre. Sie zu schützen, liegt nicht allein in der Verantwortung eines einzelnen Staates, sondern ist Aufgabe der Völkergemeinschaft.

Die UNESCO hat 1972 das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ – Welterbekonvention – verabschiedet. Inzwischen haben 191 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde.

Die UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet über 1000 Natur- und Kulturstätten weltweit.

Deutschland ist auf der Liste mit 40 Welterbestätten vertreten. Seit 1996 gehören die „Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg“ dazu.

http://www.unesco.de/kultur/welterbe.html