Struktur und Organisation

Gemeinsames Management

Die Lutherstätten in Mitteldeutschland sind authentische Schauplätze der für die Reformation und des Lebens Martin Luthers. Sie haben eine außergewöhnliche Bedeutung weit über die Grenzen Deutschlands hinaus für die politische, kulturelle und geistliche Geschichte der westlichen Welt. Um den Vorgaben der UNESCO dauerhaft zu entsprechen, das Management der seriellen Welterbestätte zu ermöglichen und die Öffentlichkeitsarbeit der Stätten gemeinsam zu verbessern, verbinden sich die Eigentümer bzw. Verfügungsberechtigten dieser Stätten in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen und staatlichen Vertretern zur Kooperation „Lutherstätten in Mitteldeutschland“.

Um diese Aufgaben effektiv ausüben zu können, wurden drei Ebenen von Gremien geschaffen, die das z. T. bereits seit Jahren auf Ebene der Einzelstätten bestehende und funktionierende Management ergänzen:

Auf lokaler Ebene vernetzen sich die in derselben Stadt liegenden Einzelstätten zu lokalen Arbeitsgemeinschaften.

Jede Lokal-AG entsendet einen Vertreter in die Lenkungsgruppe „Lutherstätten in Mitteldeutschland“, welche als Arbeitsgremium fungiert und deren Vorsitzende(r) die Nominierung nach außen vertritt.

Alle Eigentümer sowie die zuständigen kommunalen und staatlichen Vertreter verbinden sich in der Generalversammlung, dem Entscheidungsgremium der „Lutherstätten in Mitteldeutschland“.